Netzwerktreffen bei Rolf Lenk

Lübeck/Ahrensburg, 2. Mai 2016 – „Vom Scan eines Bauteils über den 3D-Druck bis zur Nachbearbeitung“ lautet der Titel des Netzwerktreffens am 9. Mai, bei dem mittelständischen Unternehmern die Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von metallbasierten additiven Fertigungsverfahren vorgestellt werden. Die Veranstaltung findet in Ahrensburg bei der Rolf Lenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH statt. SLM Solutions Group AG, einer der führenden Hersteller metallbasierter additiver Fertigungsanlagen, unterstützt die Initiative der Handwerkskammer Hamburg und gibt tiefere Einblicke in das Selective Laser Melting (SLM)-Verfahren.

Schicht für Schicht entstehen bei diesem Verfahren Bauteile aus Metallpulvern, die bisher nicht möglich waren oder auch Bauteile, für die keine Konstruktionspläne mehr existieren. Die Handwerkskammer Hamburg lädt interessierte Unternehmen zum Werkzeug- und Maschinenbauer Rolf Lenk nach Ahrensburg zu einem Informationsabend über die metallbasierte additive Fertigung und den Wissensaustausch der Unternehmen auf lokaler Ebene ein.

Die Vorträge geben eine praxisnahe Einschätzung zu den Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigungsmethoden auf Basis von Metallpulvern. Vom Scan existierender Bauteile über die CAD-Datenaufbereitung, die additive Fertigung in einer SLM-Anlage bis zur mechanisch-funktionalen Nachbearbeitung erfahren die Teilnehmer anhand realisierter Bauteile, wie der Technologieeinstieg bis zum einbaufertigen Bauteil aussieht. Ralf Frohwerk, Direktor Business Development Automotive & Tooling bei SLM Solutions, zeigt in seinem Beitrag anhand verschiedener Beispiele aus dem Automobilbereich die vielfältigen Möglichkeiten von der Einzelteil- bis zur Kleinserienfertigung auf. Weitere praxisbezogene Einblicke erhalten die Teilnehmer beim Rundgang durch das Unternehmen Rolf Lenk. Geschäftsführer Gregor Sodeikat präsentiert den vollständigen Ablauf an den verschiedenen Stationen des Fertigungsprozesses.

Zielgruppe sind Entscheider in mittelständischen Betrieben, die sich sowohl technologisch als auch wirtschaftlich mit den eingesetzten Fertigungsmethoden auseinandersetzen, sei es für eigene Produkte oder als Auftragsfertiger für die Industrie.