Selective Laser Melting Maschine SLM 280 2.0

Die beste Basis für eine zuverlässige Fertigung von Bauteilen.
Flexibel, präzise und schnell. Bis zu 80% höhere Aufbaurate.

  • SLM 280 frei

    SLM 280 2.0

Die Selective Laser Melting Maschine SLM 280 2.0 stellt einen Bauraum von 280 x 280 x 365 mm³ und eine patentierte Mehrstrahltechnik bereit. Während des Bauprozesses belichten bis zu zwei Faserlaser über eine 3D-Scanoptik das Baufeld. Die SLM 280 2.0 ist in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich und bietet wahlweise eine Single-Optik (1x 400W oder 1x 700W), eine Dual-Optik (1x 700W und 1x 1000W) oder eine Twin-Optik (2x 400W oder 2x 700W). Je nach Anordnung der metallischen Bauteile wird durch die Nutzung der Mehrstrahltechnik eine bis zu 80% höhere Aufbaurate erzielt. Zudem trägt der patentierte bidirektionale Pulverauftrag zur Verkürzung der Herstellungszeit von individuell gefertigten Metallbauteilen bei. Damit ermöglicht die Selective Laser Melting Maschine SLM 280 2.0 die Herstellung von individuellen Metallbauteilen basierend auf CAD-Daten für die Serienproduktion und die Einzelfertigung mit individuellen Parametern.

Reinigungsequipment findet in einem Fach in der linken Seitenwand der Prozesskammer Platz, sodass im Anschluss an einen Fertigungsprozess noch unter Schutzgasatmosphäre die Bauteile vom Pulver befreit werden können.

Die SLM 280 2.0 als offenes System bietet viele Möglichkeiten um mit individuell eingestellten Prozessparametern die Fertigungsprozesse nach dem jeweiligen Bedarf zu optimieren und Werkstoffentwicklungen durchzuführen.

Ein speziell für den SLM Prozess entwickeltes umfangreiches Überwachungssystem ermöglicht eine hohe Prozesskontrolle und hieraus resultierend ein hohes Maß an Qualität der Bauteile.

Der Einsatz eines großen Pulvertanks (40l) mit zwei Flaschen (je 5l) ermöglicht das Durchführen eines vollständigen Fertigungsprozesses in voller Höhe bei 1,6-facher Überdosierung. Die Größe der Überläufe ist ebenfalls entsprechend angepasst und für ein einfaches Handling sind die Pulverfalschen der Überläufe von außen leicht zugänglich.

Der komplette Prozess wird unter Schutzgasatmosphäre durchgeführt. Mit der effizienten Schutzgasumwälzung wird in einem sicheren und effizienten Betrieb ein geringer Gasverbrauch erzielt. Für optimale Prozessbedingungen kommt eine neue Schutzgasströmung zum Einsatz, wodurch ein effizientes Entfernen von Rauchgasen aus der Prozesskammer erreicht wird. Neben der Erzielung von konstanten Bedingungen auf der Bearbeitungsfläche werden außerdem die Strahleintrittsscheiben wirksam vor Verschmutzung geschützt.

Optional kann für eine zuverlässige Pulverversorgung während des gesamten Fertigungsprozesses auch eine modulare Pulverversorgungseinheit PSV an die Maschine angeschlossen werden.
Die PSV verfügt über einen 90l Pulvertank der für jeden möglichen Fertigungsprozess ausreicht. Das manuelle Nachfüllen von Pulver über einzelne Pulverflaschen entfällt. Über ein in die PSV integriertes Ultraschallsieb wird das verfügbare Pulver kurz vor der Prozesszuführung gesiebt, sodass keine Überkornpartikel oder Fremdkörper in den SLM Prozess gelangen können. Der Pulvertransport zwischen der PSV und der SLM Maschine erfolgt vollautomatisiert mittels Vakuumtechnik.
Die PSV verfügt über drei unabhängige Förderwege. Neben der Förderung des frisch gesiebten Metallpulvers in die SLM Maschine wird über einen zweiten Förderweg das überschüssige Metallpulver aus den Überläufen in die PSV zurückgeführt. Im dritten Förderweg wird mit Hilfe einer manuell zu führenden Absaugeinrichtung in der Prozesskammer das überschüssige Metallpulver abgesaugt, welches dann direkt zurück in die PSV gefördert wird. Während dieses Arbeitsschrittes kann bereits ein neuer Fertigungsprozess auf der SLM Maschine gestartet werden, wobei dann die Pulverversorgung der SLM Maschine priorisiert erfolgt. Die Zuführung von Frischpulver erfolgt entweder durch Anschluss von Pulverbehältern direkt am Pulvertank der PSV oder durch das Leersaugen der Pulverbehälter in der Prozesskammer.
Die gesamte Pulverförderung, das Sieben des Pulvers und die Lagerung erfolgen in einem geschlossenen System unter Schutzgasatmosphäre. Durch das kontaktlose Pulverhandling wird ein erhöhtes Maß an Arbeitssicherheit erreicht.

Anlagenkonfiguration für alle Metallpulver / 
Technische Änderungen vorbehalten
Bauraum (L x B x H)280 x 280 x 365 mm³ abzüglich Substratplattenhöhe
3D-Optikkonfiguration
, Dual-Konfiguration: 
mit UmschalteinheitSingle (1x 400 W), Twin (2x 400 W), Single (1x 700 W), Twin (2x 700 W), Dual (1x 700 W und 1x 1000 W) IPG Faserlaser
Aufbauratebis zu 55 cm³/h
Variable Schichtdicke20 µm - 75 µm
Min. Strukturgröße150 µm
Fokusdurchmesser 80 - 115 µm
Max. Scangeschwindigkeit10 m/s
Mittlerer Schutzgasverbrauch im Bauprozess2,5 l/min (Argon)
Mittlerer Schutzgasverbrauch im Flutprozess70 l /min (Argon)
Elektrischer Anschluss / Leistungsaufnahme400 Volt 3NPE, 63 A, 50/60 Hz, 3,5 - 5,5 kW
Druckluftanforderung / -verbrauchISO 8573-1:2010 [1:4:1], 50 l/min @ 6 bar
Maschinenabmessung (L x B x H)2600 mm x 1200 mm x 2700 mm
Maschinengewicht (ohne / inkl. Pulver)ca. 1300 kg / ca. 1800 kg